
Am ehemaligen Bahnhof Waldkraiburg (von links): Jürgen Zabelt, Conny Mader, Peter Schmid-Rannetsperger, Christa Zabelt, Monika Feist, Bernd Wegmann und Gert Hilger.
Gedenken der Seliger-Gemeinde in Waldkraiburg
Zum 80. Jahrestag der Ankunft sudetendeutscher Flüchtlinge erinnert die Seliger-Gemeinde an die Transporte im April 1946 zum „Alten Bahnhof“. Über 900 Menschen, darunter viele Kinder, wurden damals in Waldkraiburg untergebracht – ein wichtiger Ausgangspunkt für die Entwicklung der Stadt.
Besonders prägend war auch ein weiterer Transport im September 1946, bei dem sozialdemokratische Antifaschisten aus dem Sudetenland nach Waldkraiburg kamen. Sie bildeten einen wichtigen Kern für das gesellschaftliche und politische Leben vor Ort.
Die Seliger-Gemeinde, getragen von der Tradition sozialdemokratischer Sudetendeutscher, versteht dieses historische Erbe als Teil ihrer Identität und ihres Engagements bis heute.
Zum Jubiläum gedachte die Gemeinde der Ereignisse und setzt sich für eine Gedenktafel am „Alten Bahnhof“ ein.