28.03.2021 in Adventskalender von Seliger Gemeinde Bayern

70 Jahre Neutraubling

 
Foto: Dr. Elisabeth Fendl - Bildbestand des IVDE Freiburg (Signatur Dx00089)

Heimatvertriebenen-Denkmal auf dem Friedhof der Vertriebenengemeinde Neutraubling. Steinkreuz und Steintafel

Neutraubling wurde 1951 als vierte Vertriebenengemeinde Deutschlands gegründet

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gründeten Flüchtlinge bzw. Vertriebene aus dem Osten in Bayern die Gemeinden Waldkraiburg (Lkr. Mühldorf a.Inn), Traunreut (Lkr. Traunstein), Geretsried (Lkr. Bad-Tölz-Wolfratshausen) und Neutraubling (Lkr. Regensburg). Mit ihrem Fleiß und ihrem Fachwissen ermöglichten sie den rasanten Aufstieg der neuen Gemeinde zu einem wichtigen Industriestandort. Neutraubling ist heute die größte Stadt im Landkreis Regensburg.

 

19.03.2021 in ? von Seliger Gemeinde Bayern

Die Seliger-Gemeinde trauert um Johann Adam Stupp

 

Die Seliger-Gemeinde als intellektuelle Heimat

Johann Adam Stupp wurde am 15. Mai 1927 geboren. Als Sohn eines erfolgreichen Kaufmanns verbrachte er seine Schulzeit am Akademischen Gymnasium in Wien. Die Wirren des Krieges führten ihn schließlich nach Schweden. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er wissenschaftlicher Assistent an der Universität und hatte zugleich auch eine Stelle im Archiv des Bundesrates inne. Im Zuge dieser Tätigkeit lernte Stupp die führenden Köpfe der Sudetendeutschen Sozialdemokratie kennen, allen voran Roman Wirkner, der sein Vorgesetzter und zu dieser Zeit der Vorsitzende des Landesverbands der Seliger-Gemeinde in Nordrhein-Westfalen war. 1957 siedelte die Familie Stupp nach Erlangen über und er wurde Leiter des Studium Generale an der Universität Erlangen. Bis 1993 hat er in dieser Funktion gewirkt. Daneben hat Stupp verschiedene ehrenamtliche Aufgaben im Bereich der Gewerkschaftsbewegung ausgeführt und viele Aufsätze rund um die sudetendeutsche Sozialdemokratie publiziert. Johann Adam Stupp wurde 2004 in München mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Am 3.3.2021 verstarb unser Freund Johann Adam Stupp in Erlangen.

 

06.03.2021 in ? von Seliger Gemeinde Bayern

Stiftungsrechtsreform

 

Schon im Dezember 2019 trafen sich Stiftungsvorstand Rainer Pasta und die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Rita Hagl-Kehl, MdB, um über den Stand der Stiftungsrechtsreform zu sprechen.

 

 

Stiftungsrechtsreform ist auf einem guten Weg

Der Stiftungsvorstand der Ernst und Gisela Paul-Stiftung hofft seit langem auf eine baldige Neuregelung des Stiftungsrechts. Deshalb wurden immer wieder Gespräche mit der Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Rita Hagl-Kehl, MdB, - zuletzt in der vergangenen Woche - geführt. Diese konnte nun berichten, dass „das Stiftungsrecht auf einem guten Weg ist und wohl im Juni 2021 verabschiedet wird“.

 

„Der für uns wesentliche Punkt ist, dass künftig sog. "Ewigkeitsstiftungen" in "Verbrauchsstiftungen" umgestaltet werden dürfen und sollen. Damit könnte in der Null- bzw. Minuszinsphase der Wille der Stifter noch umgesetzt werden. Wir hätten damit die Möglichkeit, bedeutende Projekte zu fördern. Es ist für uns besonders wichtig, da die Zinserträge gegen Null gehen und wir faktisch handlungsunfähig sind“, so Stiftungsvorstand Hans Tomani. Mit der Einführung des Stiftungsregisters würde auch die strafrechtlich relevante Informationspflicht beim Transparenzregister wegfallen. Ebenso dürfte auch die Rechnungslegung damit vereinfacht werden, erklärte Tomani nach Prüfung des Referentenentwurfs weiter.

 

 

04.03.2021 in ? von Seliger Gemeinde Bayern

Projekt "Verbrannte Bücher"

 

Josef Seliger – Biographie in tschechischer Übersetzung erschienen

 

Die Biografie zu Josef Seliger von Josef Hofbauer und Emil Strauss ist nun mit Unterstützung der Ernst- und Gisela-Paul-Stiftung sowie des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds in Zusammenarbeit mit der Demokratischen Masaryk-Akademie Prag erstmalig auf Tschechisch erschienen.

 

Es ist dies die erste Biografie zu Seliger in tschechischer Sprache. Das Vorwort stammt von Vladimír Špidla. Ulrich Miksch hat auch eine Einführung geschrieben. Von Thomas Oellermann stammen biographischen Notizen zu den Autoren.

 

Die Übersetzung kommt von Zuzana Schwarzová, die in der Vergangenheit bereits die Sozialreportagen von Wenzel Jaksch sowie das Masaryk-Buch von Hofbauer ins Tschechische übersetzt hat.

 

28.01.2021 in ? von Seliger Gemeinde Bayern

Einmal und nie wieder

 
Bild und Text: Masarykova demokratická akademie

Sitzung des gemeinsamen sozialdemokratischen Parteitags in der Tschechoslowakei vom 28. und 29. Januar 1928

 

Vor 93 Jahren: Der erste gemeinsame Parteitag aller sozialdemokratischen Parteien der Tschechoslowakei!

„Wir treffen uns zum ersten Mal in der Tschechoslowakischen Republik und hoffen alle, dass wir uns in Zukunft nicht verabschieden werden“, so begrüßte Senator František Soukup tschechoslowakische, deutsche, polnische, russische und ungarische sozialdemokratische Delegierte im Sitzungssaal des Nationalhauses in Prag-Smíchov.

 

Verdiente Persönlichkeiten

Gertl Sattler

Horst Krumpholz

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