21.11.2020 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Zwei Tonquellen der Welt
Dass der wirtschaftliche Erfolg nicht gleichbedeutend war mit einem guten Leben für die Instrumentenmacher im westböhmische Schönbach, dokumentiert eine Reportage von Wenzel Jaksch aus dem Jahre 1928. In der Gemeinde Bubenreuth hatten sich die vertriebenen Schönbacher ansiedeln und die Musikinstrumentenproduktion wieder aufnehmen können. Die vorliegende Publikation erschien mit Unterstützung der Ernst und Gisela Paul-Stiftung und zeichnet die gemeinsame Geschichte von Schönbacher und sudetendeutscher Sozialdemokratie nach.
20.11.2020 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Neuerscheinung 2020
Die Ernst und Gisela Paul-Stiftung hat passend zu Weihnachten 2020 ein neues, zweisprachiges Heft herausgebracht. Auf rund 80 Seiten wird die Geschichte der Schönbacher Instrumentenbauer und ihr Neustart in Bubenreuth aus dem Blickwinkel der Sozialdemokratie vorgestellt.
19.11.2020 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Sicher am interessantesten ist dieses Bild. Hinter den vielen Mädchen wird ein großes Transparent mitgetragen, das Dr. Thomas Oellermann schnell einer Grafik von Georg Hans Trapp zuordnen konnte: Es zeigt Josef Gerl!
Zum Gedenken an einen Helden des Widerstandes
Ein Postkartensammler aus Česká Kamenice/Böhmisch Kamnitz hat im November 2020 seine neuesten Funde auf die Facebook-Seite „Sudetenland im Wandel der Zeit/Sudety v proměnách času“ gestellt, um herauszufinden, um welche Jugendorganisation es sich auf den Bildern handelt? Verortet sollten diese in Tetschen/Decin im Jahr 1932 sein.
Schnell stellte die Gruppe fest, dass es sich um die Jugendorganisation der DSAP, also die sozialistische Jugendorganisation der sudetendeutschen Sozialdemokratie handelt. Die drei Pfeile auf den (roten) Fahnen und die Uniformen sprachen dafür. Auf dem zweiten Bild sind auch zwei Mitglieder der Arbeiter-Samariter, die wohl die medizinische Betreuung übernommen hatten, zu sehen. Sie sind erkennbar an den weißen Armbinden mit dem weißen Kreuz auf schwarzem Grund. Außerdem zeigt das Bild eine Gruppe von Musikern, die den Zug begleiteten.
15.11.2020 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Im Mai 2018 startete die Ernst und Gisela Paul-Stiftung die Initiative „Verbrannte Bücher“ um Bücher und Schriften der Arbeiterbewegung, die 1933 der Bücherverbrennung der Nazis zum Opfer gefallen sind, neu aufzulegen.
Einer der betroffenen Autoren, dessen Werke auf den Index kamen, war Josef Hofbauer. Neben seinem Antikriegsroman „Der Weg ins Chaos“ wurde auch seine Seliger-Biographie verbrannt.
Im Arbeiter-Jahrbuch 1934 widmete Hofbauer diesem Verbrechen an der Literatur, illustriert von Hans Georg Trapp, das Gedicht
„Brennende Bücher“.
03.11.2020 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Ortsgruppe München-Dachau - wie geht es weiter?
Liebe Mitglieder, liebe Freunde der Seliger-Gemeinde,
gerne hätten wir uns heute mit erfreulicheren Mitteilungen an Euch gewandt, aber leider ist dies nicht der Fall. Denn ab 02. November werden alle Kontaktmöglichkeiten nochmals eingeschränkt.