18.04.2019 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Vor dem ehemaligen Konsum-Gebäude, das seit 1870 als Lebensmittelgeschäft nachweisbar ist: Lokalhistoriker Roman Hajnik (vorne knieend) und SG-Landesvorsitzender Bruno-Andreas Dengel (3.v.li.) mit den Teilnehmern der „Spurensuche“
Seliger Gemeinde startet Spurensuche in Südböhmen
Erste Exkursion führte nach Winterberg/Vimperk im Böhmerwald – DSAP auch in Südböhmen stark vertreten
Die Regionalgruppe der Seliger Gemeinde Niederbayern/Oberpfalz hat es sich u.a. zur Aufgabe gemacht, die Spuren der DSAP in Südböhmen zu erforschen. Schließlich will die Seliger Gemeinde mehr über die früheren Mitglieder der ehemaligen DSAP und deren Aktivitäten jenseits der Grenze erfahren. Natürlich sollen in diesem Zusammenhang auch die tschechischen Nachbarn über die Arbeit der Seliger Gemeinde informiert werden. Dazu wurde das Projekt „Spurensuche“ ins Leben gerufen und als erstes Ziel die Stadt Winterberg/Vimperk im Böhmerwald auserkoren. Weitere Aktionen im Rahmen der "Spurensuche“ sollen in den kommenden Jahren an anderen Orten im Projektgebiet stattfinden.
14.04.2019 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Auch persönliche Spuren gefunden: „Hier in Fürstenhut ist mein Großvater mütterlicherseits Josef Schreib geboren und in einer Großfamilie aufgewachsen“, erzählte Karin Hagendorn aus Hohenthann und Kassiererin der Seliger Gemeinde RG Ndb/Opf. Lokalhistoriker Roman Hajnik an der Karte im Museum in Kvilda.
Auf der Suche nach der deutschen Minderheit in Kvilda
Spuren der DSAP in der ehemaligen Industriegemeinde bleiben verschollen – persönliche familiäre Erinnerungen machen den Besuch dennoch zum Erfolg
Die letzte Station der ´Spurensuche´ der Seliger Gemeinde Regionalgruppe Niederbayern/Oberpfalz führte nach Kvilda/Außergefild. Es ist das höchstgelegene Bergdorf Tschechiens (1065 m) und liegt 7 km nördlich des Grenzübergangs Bučina/Finsterau und 6 km von der Moldauquelle entfernt. Die Streusiedlung befindet sich in der Talmulde des Hamerský potok (Gefildebach) und wird von größeren Moorgebieten umgeben. Auf der Suche nach der deutschen Minderheit kamen auch ganz persönliche Erinnerungen zutage.
12.04.2019 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
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11.04.2019 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Natürlich darf bei einem Besuch im Böhmerwald das einmalige Naturerlebnis nicht zu kurz kommen. Mit Blick über den Seefilz (v.l.) Karin Hagendorn, Manfred Herbinger, Angelika Krammer, Martina Herbinger, Horst Lausmann, Rainer Pasta, Roman Hajnik und Christoph Krumpholz
Ein Hochmoor bricht alle Kälterekorde
Šumava oder das „Rauschen“ der herrlichen Weiten des Böhmerwaldes
Der Seefilz/Jezerní slať ist ein Hochmoor, das zwischen den Dörfern Kvilda/Aussergefild und Horská Kvilda/Innergefild auf einer auf Höhe von 1050 bis 1080 m in der Zone I des Nationalpark Šumava liegt. 1933 wurde eine Zone von 34 ha unter Naturschutz gestellt. Diese wurde 1973 auf 103,5 ha erweitert. Das Moor ist vom Parkplatz aus über einen gefestigten Weg zugänglich. Ein Teil des Weges führt über einen hölzernen Fußweg. Am Rande des Moors kann man vom Aussichtsturm aus den überwiegenden Teil der Landschaft überblicken.
10.04.2019 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Viele interessante Details zur Stadtgeschichte gab es beim Stadtrundgang mit Lokalhistoriker Roman Hajnik (4.v.li.) zu erfahren. Hier vor dem ehemaligen Hotel „Stadt Passau“ (später Hotel Vltava): (v.l.) Manfred Herbinger, Erwin Hadwiger, Horst Lausmann, Walter Annuß, Martina Herbinger, Bruno-Andreas Dengel, Christoph Krumpholz, Angelika Krammer und Karin Hagendorn
Winterberg/Vimperk, das "Tor des Böhmerwaldes"
- das Klima ist hart, das Leben ist hart und die Geschichte ist sehr widersprüchlich, tragisch, eng verwoben mit deutschen Wurzeln ...
Im Rahmen der ´Spurensuche´ befasste sich die RG Niederbayern/Oberpfalz auch mit der Entwicklung der Stadt Winterberg/Vimperk. Lokalhistoriker Roman Hajnik führte die Gruppe gekonnt und brachte ihr die wichtigsten Stationen der Stadtentwicklung kurzweilig und unterhaltsam dar.