10.04.2019 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Viele interessante Details zur Stadtgeschichte gab es beim Stadtrundgang mit Lokalhistoriker Roman Hajnik (4.v.li.) zu erfahren. Hier vor dem ehemaligen Hotel „Stadt Passau“ (später Hotel Vltava): (v.l.) Manfred Herbinger, Erwin Hadwiger, Horst Lausmann, Walter Annuß, Martina Herbinger, Bruno-Andreas Dengel, Christoph Krumpholz, Angelika Krammer und Karin Hagendorn
Winterberg/Vimperk, das "Tor des Böhmerwaldes"
- das Klima ist hart, das Leben ist hart und die Geschichte ist sehr widersprüchlich, tragisch, eng verwoben mit deutschen Wurzeln ...
Im Rahmen der ´Spurensuche´ befasste sich die RG Niederbayern/Oberpfalz auch mit der Entwicklung der Stadt Winterberg/Vimperk. Lokalhistoriker Roman Hajnik führte die Gruppe gekonnt und brachte ihr die wichtigsten Stationen der Stadtentwicklung kurzweilig und unterhaltsam dar.
08.04.2019 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Starten die Spurensuche der Seliger Gemeinde in Freyung: v.l. Horst Lausmann, Gerald Werner, Karin Hagendorn, Rainer Pasta, Wilfried Stadlbauer, Alfred Ellinger, Angelika Krammer, PStn Rita Hagl-Kehl, MdB, Christoph Krumpholz und Manfred Herbinger
Dokumente zur DSAP im Winterberger Heimatmuseum gefunden
Seliger Regionalgruppe Niederbayern-Oberpfalz startet „Spurensuche“ in Freyung
Die Regionalgruppe Niederbayern-Oberpfalz der Seliger Gemeinde begab sich vom 29.-31. März mit ihrer Vorsitzenden – der Parlamentarischen Staatssekretärin und SPD-Bundestagsabgeordneten Rita Hagl-Kehl – auf „Spurensuche“ um die Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokraten auf deutscher und tschechischer Seite zu ergründen. Die Seliger-Gemeinde ist nach dem ersten Vorsitzenden der damaligen DSAP (Deutsche Sozialdemokratische Arbeiterpartei) in der Tschechoslowakei, Josef Seliger, benannt und versteht sich als Gesinnungsgemeinschaft sudetendeutscher Sozialdemokraten. Einige Mitglieder der SPD vor Ort begleiteten den Besuch der Seliger Gemeinde im Museum.
06.04.2019 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Miroslav Knotek (re.) und Roman Hajnik (li.) ließen das jüdische Leben in der Region durch ihre Beiträge wieder aufleben
Exkursion zur Synagoge und zum jüdischer Friedhof in Čkyně/Kieselhof
An die Geschichte der Juden der Region erinnern heute noch die 1828 im Empire-Stil erbaute ehemalige Synagoge und der aus dem 17. Jahrhundert stammender Friedhof (mit rund 500 Grabstätten), die nach umfangreicher Sanierung wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.
06.04.2019 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Miroslav Knotek (3.v.re.) informierte die Besucher über den Standort der Mikwe im Garten der Synagoge. Das Tauchbad, gespeißt von fließendem Wasser, diente der rituellen Reinigung. Mit dabei SG-Niederbayern-Vorsitzende Rita Hagl-Kehl (re.), Lokalhistoriker Roman Hajnik (2.v.re.), Walter Annuß (Mitte), Erwin Hadwiger (3.v.li.), Horst Lausmann (2.v.li.) und Martina Herbinger (li.)
Der Naziterror traf nicht nur die Sozialdemokraten
Winterberger Juden flüchteten 1938 vor den Nazis - Spurensuche führte zur Synagoge und zum jüdischen Friedhof in Čkyně/Kieselhof
Wer sich mit der sudetendeutschen Geschichte Winterbergs befasst und vor allem das Schicksalsjahr 1938 betrachtet, wird unweigerlich auch mit der Geschichte der jüdischen Bevölkerung konfrontiert. In Südböhmen gab es jahrhundertelang zahlreiche jüdische Gemeinden, die während des zweiten Weltkriegs der nationalsozialistischen Verfolgung ausgesetzt waren, so auch in Winterberg/Vimperk.
06.04.2019 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
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