09.11.2017 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Die im Licht der Laternen glitzernden Splitter der zerbrochenen Fensterscheiben waren es, die der so genannten "Reichskristallnacht" ihren verharmlosenden Namen gaben. Die nüchterne Bilanz des Terrors: In Deutschland, Österreich und dem Sudetenland gab es mehr als 1000 zerstörte Synagogen und Betstuben, rund 30.000 Verhaftungen sowie etwa 400 jüdische Tote.
Der Terror kommt ins Sudetenland
Die Kristallnacht offenbarte die Brutalität des NS-Regimes
In der Nacht vom 9. auf den 10. November gedenken wir der so genannte Reichskristallnacht 1938. In ganz Deutschland brannten die Synagogen; jüdische Häuser und Geschäfte wurden überfallen und geplündert, zehntausende Juden verhaftet, hunderte ermordet oder in den Tod getrieben. Kaum einen Monat nach der Unterzeichnung des Münchener Abkommens und der Besetzung des Sudetenlandes, ereignete sich die „Kristallnacht“ auch im Sudetenland. Ausgrenzung und Unterdrückung der jüdischen Bevölkerung steigerte sich erstmals offen zu systematischer Gewalt. Und das auch in den Sudetengebieten.
06.11.2017 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Trafen sich in Winterberg/Vimperk zu einem ersten Gespräch zur Aktion „Spurensuche“: (v.li.) Rainer Pasta und Mgr. Roman Hajník
Sondierungsgespräch in Winterberg/Vimperk
Netzwerk engagierter Heimatforscher unterstützt die Seliger Gemeinde - Vorstandsbeschluss sieht Beteiligung der Jugend zwingend vor
Die Regionalgruppe Niederbayern-Oberpfalz hat es sich zum Ziel gemacht, die Spuren der sozialdemokratischen Sudetendeutschen im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet zu erforschen. Die engsten Verbindungen und damit die meisten Zusammenkünfte der Seliger Gemeinde mit den tschechischen Nachbarn gibt es in Nordböhmen und der Stadt Brünn. Von hier stammten auch die Vorsitzenden Josef Seliger, Dr. Ludwig Czech, und Wenzel Jaksch.
05.11.2017 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Mgr. Petr Schlesinger, Sekretär des Klubs der für die ČSSD gewählten Oberbürgermeister und Bürgermeister, informierte in einem Workshop über die kommunalpolitischen Voraussetzungen in Tschechien
„Eine schwere und mühevolle, aber auch spannende Aufgabe“
Zur Lage der tschechischen Kommunen - Reformen sind dringend notwendig
Mgr. Petr Schlesinger, Sekretär des Klubs der für die ČSSD gewählten Oberbürgermeister und Bürgermeister, setzte sich in seinem Beitrag mit der aktuellen Lage der Kommunen in Tschechien auseinander. Aus einem breiten Bündel der gegenwärtigen kommunalen Probleme in Tschechien wählte er drei zentrale Fragen aus, die, seiner Meinung nach, die größten Herausforderungen für die tschechischen Städte und Gemeinden darstellen: die enorme Anzahl der Kommunen, ihre allgemeine rechtliche Unsicherheit und die mangelhafte finanzielle Ausstattung der Städte und Gemeinden.
05.11.2017 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Generalkonsulin Kristina Larischová unterschreibt als erste die Unterstützerliste unserer Europa-Proklamation
„Gute Beziehungen sind keine Selbstverständlichkeit.“
Die neue Generalkonsulin der tschechischen Republik in München, Kristina Larischová, spricht bei der Bundesversammlung der Seliger-Gemeinde
Die neue Generalkonsulin sieht eine große Offenheit für Tschechien in Bayern. Doch zugleich warnt sie: „Man darf das gute Niveau der Beziehungen nicht als Selbstverständlichkeit ansehen“, so Kristina Larischová in ihrem Grußwort zur Bundesversammlung. Sie freue sich auf die wichtige Zusammenarbeit mit der Seliger-Gemeinde und bot ihre Unterstützung für die laufenden und geplanten Projekte an.
02.11.2017 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Einblicke in die politische Lage in Tschechien
Das Jahresseminar der Seliger-Gemeinde in Bad Alexandersbadstand unter dem Motto „Die deutsch-tschechische Zusammenarbeit und ihre Auswirkung auf Europa.“
Gleich mit drei Referenten aus dem Nachbarland wartete das Programm dieses Jahr auf. Der ehemaligen Vizepräsidenten des Europaparlamentes Libor Rouček stellte die Deutsch-Tschechische Erklärung von 1997 in den Mittelpunkt seiner Ausführungen und berichtete zur aktuellen politischen Lage.