15.09.2023 in Allgemein von Seliger Gemeinde
MEINE MUTTER - HEIMATLOS
Wie die Folgen von Krieg und Vertreibung die Seelen der Menschen vergiftet.
Am frühen Morgen: Anruf aus dem Pflegeheim: „Ihre Mutter ist heute Nacht verstorben. Als letzter noch lebender Angehöriger der Familie mache ich mich auf den Weg“ – so beginnt die 94minütige Filmerzählung von Horst Herz*, die er der „Generation von Frauen, die ausufernden Nationalismus, Rassismus und die Folgen von Krieg und Vertreibung bewältigen mussten“ widmet. Es ist aber auch ein Versuch, die Geschichte seiner Familie zu verstehen.
14.09.2023 in Allgemein von Seliger Gemeinde
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Was braucht Bayern, was braucht es nicht?
Gespräch zu den anstehenden Landtagswahlen mit Dr. Nasser Ahmed, stellv. Generalsekretär der Bayern SPD
Wie kann heute sozialdemokratische Politik aussehen? Wie kann es gelingen, landespolitische Themen zu besetzen, wenn in Deutschland und in der Welt gerade so rasante Entwicklungen geschehen und wir alle vor große Herausforderungen gestellt sind? Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten beim Bezirk Mittelfranken und Bundesvorsitzende der Seliger-Gemeinde stellte diese Fragen im online-Format „seliger-online“ am 11. September 2023 dem stellvertretenden Generalsekretär der BayernSPD, Dr. Nasser Ahmed, der sich live aus Hamburg zugeschaltet hatte. In der anschließenden „Abendschule“ zu den Grundlagen der Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokratie sprach Dr. Thomas Oellermann zum Thema „Die Politik der sudeten-deutschen Sozialdemokratie in Städten und Regionen“.
13.09.2023 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Gründungsort
Zum Abschluss unserer Sommerreise führt die Tour raus aus der Stadt. Regionalzüge (BRB RB54) fahren ab München Hauptbahnhof Richtung Kufstein und halten in Brannenburg, südlich von München.
Hier wurde 1951 die Seliger-Gemeinde gegründet, benannt nach Josef Seliger. Josef Seliger (1870-1920) war in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg der führende Sozialdemokrat in Böhmen und der erste Vorsitzende der DSAP.
Die Seliger-Gemeinde sieht sich in der Tradition der DSAP und der sudetendeutschen Sozialdemokratie und setzt sich als solche für einen deutsch-tschechischen Dialog ein. Dabei soll auch an den Kampf der Demokratinnen und Demokraten gegen Faschismus und Nationalsozialismus erinnert werden. Jährlich verlieht die Gemeinde gemeinsam mit der bayrischen SPD-Landtagsfraktion einen Preis an Menschen, die sich für den deutsch-tschechischen Austausch eingesetzt haben. Der Preis trägt den Namen von Wenzel Jaksch, dem ersten Vorsitzenden der Seliger Gemeinde.
Brannenburg lädt zu einem gemütlichen Dorfspaziergang ein und die Zahnradbahn auf den Wendelstein lockt viele Tagesgäste an. Die Seliger-Gemeinde wurde in einem Haus der Gewerkschaften gegründet. Noch heute unterhält ver.di dort ein Tagungshotel.
11.09.2023 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds präsentierte beim Gartenfest des Bundespräsidenten gute Beispiele aus der Praxis
Im WIR verbunden – engagiert für unsere Demokratie
Welche Wege es gibt, um die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, und welche Bedeutung dabei dem zivilgesellschaftlichen und bürgerschaftlichen Engagement zu kommt
Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds feiert in diesem Jahr sein 25. Jubiläum in Berlin. Am vergangenen Wochenende wurden die Feierlichkeiten mit einem Festakt im Berliner Allianz Forum eröffnet. „Special Guests“ beim Festakt am Donnerstag waren neben Andreas Künne (Deutscher Botschafter in Prag), Tomáš Kafka (Tschechischer Botschafter in Berlin), Tomáš Jelínek (Co-Geschäftsführer des Zukunftsfonds), Petra Ernstberger (Co-Geschäftsführerin des Zukunftsfonds), Jindřich Fryč (Verwaltungsrat des Zukunftsfonds), Christian Schmidt (Deutsch-Tschechisches Gesprächsforum) auch die Seliger-Gemeinde-Mitglieder Rita Hagl-Kehl (Verwaltungsrat des Zukunftsfonds) und Libor Rouček (Deutsch-Tschechisches Gesprächsforum) – darüber berichtet Ulrich Miksch in der nächsten Brücke.
11.09.2023 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Nach erfolgter Pflanzaktion ging die Studienfahrt 2023 mit einem gemütlichen Beisammensein zu Ende
„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“
Diesen Satz soll Martin Luther einst gesagt haben. Dieser Satz lässt sich ihm aber nicht belegbar nachweisen, vermutet Volkmar Joestel, Autor des Buches „Legenden um Martin Luther und andere Geschichten aus Wittenberg“. Wahrscheinlich wurde dieser Spruch dem Reformator in der schwierigen, zwischen Verzweiflung und Hoffnung schwankenden Situation nach dem Zweiten Weltkrieg in den Mund gelegt. Auf jeden Fall bezogen sich Thomas Oellermann und Rainer Pasta bei der Pflanzung eines Apfelbaums am Gründungsort der DSAP in Teplitz auf diesen Satz.