07.09.2023 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Goethestraße 64 -Erstes Kontaktbüro
Vom Rosenheimer Platz in der Nähe des Museums und nach einem guten Eindruck über die sudetendeutsche Geschichte geht es mit der S-Bahn 1,3, 4, 6 oder 7 zum Hauptbahnhof. Nach 15 Minuten Fußweg führt die Tour in die Goethestraße. 1945 wurde hier das erste Kontaktbüro für die sudetendeutschen Vertriebenen eingerichtet – unter ihnen viele Sozialdemokraten, die ebenfalls von der Vertreibung betroffen waren. Es konnten aber spezielle Transporte organisiert werden, die nach dem Hauptorganisator Alois Ullmann „Aktion Ullmann“ genannt wurden. Im Rahmen der Aktion wurden nicht nur Transporte organisiert, sondern auch Unterkünfte in Deutschland. Die Koordinierung fand in der Goethestraße 64 statt.
06.09.2023 in Allgemein von Seliger Gemeinde Bayern
Präsident Dr. Bernd Fabrizius (erste Reihe Mitte) mit dem neugewählten Präsidium des Bundes der Vertriebenen - wieder mit dabei unsere Rita Hagl-Kehl, MdB (vorne links)
Steffen Hörtler folgt auf Christian Knauer im Präsidium des Bundes der Vertriebenen
Rita Hagl-Kehl, MdB ins Präsidium wiedergewählt - Wenzel-Jaksch-Medaille für Reinfried Vogler
Bei der Wahl wurde Steffen Hörtler zum Vizepräsidenten des Bundes der Vertriebenen gewählt. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft und SL-Landesobmann Bayern kandidierte erstmals und übernahm das Amt von Christian Knauer, dem BdV-Landesvorsitzenden Bayern, der nicht mehr für das Amt kandidier hatte.
05.09.2023 in Allgemein von Seliger Gemeinde Bayern
Demokratie braucht Demokraten – die Seliger-Gemeinde München-Dachau in der Ausstellung im Justizpalast. Die Vorsitzenden Herta Langosch-Schecker (4.v.re.) und Gerhard Barenbrügge (7.v.li.) mit der Initiatorin des Besuchs, Annette Wilkes (3.v.li) und den interessierten Mitgliedern
"Willkür im Namen des Deutschen Volkes"
Seliger-Gemeinde München-Dachau besucht die neue Dauerausstellung zur Weißen Rose im Justizpalast
Die neue Dauerausstellung "Willkür im Namen des Deutschen Volkes" zur Weißen Rose im Münchner Justizpalast führt den Besuchern die Zerstörung des Rechtsstaats durch die Nationalsozialisten vor Augen. Vor 80 Jahren führte der Volksgerichtshof im Justizpalast zwei schreckliche Schauprozesse gegen die mutigen Widerstandskämpfer der Weißen Rose – den ersten am 22. Februar, den zweiten am 19. April 1943. Die Geschwister Scholl, Christoph Probst, Alexander Schmorell, Willi Graf und Prof. Dr. Kurt Huber wurden zum Tode verurteilt. Die Nationalsozialisten haben ab 1933 den Rechtsstaat systematisch ausgehöhlt, um ihre Macht und ihre menschenverachtende Ideologie durchzusetzen und politische Gegner auszuschalten.
04.09.2023 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Die Kräfte der Freiheit unterstützen
Die Studienfahrt der Seliger-Gemeinde vom 24.-27. August 2023 nach Prag und Teplitz/Teplice stand unter unserem Jahresmotto „Die Kräfte der Freiheit unterstützen“. Mit diesem Zitat lässt sich das jahrzehntelange politische Wirken Volkmar Gaberts beschreiben. Im Rahmen unserer diesjährigen Sommerexkursion nach Tschechien wollten wir an diesen großen sudetendeutschen Sozialdemokraten, langjährigen Vorsitzenden der Seliger-Gemeinde und Pionier der deutsch-tschechischen Beziehungen nach 1989 erinnern. Volkmar Gabert wurde vor 100 Jahren in Dreihunken bei Teplitz geboren und starb vor 20 Jahren in Unterhaching.
03.09.2023 in Allgemein von Seliger Gemeinde
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Das größte und eines der eindrucksvollsten Grabmäler auf dem Wolschaner Friedhof ist die Gruft der Familie Hrdlička – verbunden damit eine ganz besondere Geschichte.
Spaziergang auf dem Wolschaner Friedhof
Ein Spaziergang auf einem Friedhof, insbesondere auf einem Friedhof in einem anderen Land, ist immer ein Blick auf eine andere Kultur – voll mit Geschichte und Geschichten. Wenn es dann auch noch sommerlich heiß ist, dann ist so ein Spaziergang durch einen ruhigen, schattigen, alten Friedhof die pure Erholung. Thomas Oellermann hat für unseren Prag-Besuch 2023 den größten, Jahrhunderte alten Friedhof ausgesucht, den Wolschaner Friedhof. Gleich am Eingang des Geländes steht ein großer Plan, auf dem die Lage einiger Gräber von bekannten Persönlichkeiten aus der tschechischen Geschichte und Kunst verzeichnet sind.