04.05.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Über eine gelungene Präsentation freuten sich Autor Peter Heidler (li.) und Ulrich Miksch (re.)
Erinnerungen eines Flüchtlingskindes
Peter Heidler schildert in seinem Buch die Kindheit im Flüchtlingslager Hof-Nord
Peter Heidler kam 1946 als Kleinkind mit einem Antifa-Transport aus dem Egerland nach Hof, wo er bis 1958 im damaligen Lager-Nord lebte. Der inzwischen pensionierte Berufsschullehrer ist - auch als langjähriger Landesvorsitzender der Seliger-Gemeinde - ein profunder Kenner des Schicksals von Flüchtlingen und Vertriebenen. Seine Erinnerungen an das Leben im Lager Hof-Nord füllt eine Lücke in der Erinnerungskultur der Stadt Hof und ruft viele Erinnerungen hervor.
04.05.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Uli Miksch (li.) im Interview mit Wolfgang (Mitte) und Max Spielvogel (re.)
„Papa, wie ist es denn dort wo du herkommst?“
Wolfgang Spielvogel und sein Sohn Max nahmen die Seliger-Gemeinde mit auf die Reise nach Barzdorf/Bernartice ins Altvatergebirge
Der Frankfurter Theaterregisseur Wolfgang Spielvogel bot vor einiger Zeit allen bayerischen Vertriebenen-Organisationen seinen Dokumentarfilm „Manchmal ist es schön, mit diesen Menschen zu sprechen - Deutsch-tschechische Geschichten jenseits von schwarz und weiß” an. Allein die Seliger-Gemeinde-Bundesvorsitzende Helena Päßler meldete sich zurück und lud zusammen mit Thomas Oellermann den Filmemacher und seinen Sohn Max zum Frühjahrsseminar nach Bad Alexandersabd ein um den Film zu zeigen.
03.05.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Stellten sich der Diskussion mit den Mitgliedern der Seliger-Gemeinde: Vladimír Špidla (stehend, re.), Leiter der Demokratischen Masaryk-Akademie, „Rekultivator“ Ing. Stanislav Stys (sitzend 2.v.li.), Rotary-Club-Präsident Ing. Jaroslav Huráb stehend, 3.v.l.), Rotary-Club-Sekretär Ing. Mailand Machovec (sitzend 4.v.l.), Dipl. Ing. Rudolf Kasper (sitzend, verdeckt,6.v.li.) sowie Gastgeber und Rotarier-Mitglied Museumsdirektor Michal Soukup (sitzend 5.v.li.).
Most: Ökologischer Stadtumbau - oder was kommt nach der Kohle?
Diskussionsrunde der Seliger-Gemeinde mit Vertretern des Rotary Club Most
Thomas Oellermann, Organisator des Seliger-Gemeinde Frühjahrsseminars, hat auch für die Exkursion nach Most das Thema des Alexandersbader Forums, die Transformation der Industrieregion auf dem Weg in die grüne Zukunft aufgenommen und zusammen mit Peter Wesselowsky eine Diskussionsrunde im Regionalmuseum organisiert.
02.05.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Krieg in der Ukraine – verteidigungspolitische Konsequenzen für Europa
Als Gastredner zur Reaktion der Bundesregierung auf den Krieg in der Ukraine konnte die Seliger-Gemeinde für die seliger-online Veranstaltung am 04. Mai um 18.30 Uhr den SPD-Bundestagsabgeordneten Jörg Nürnberger gewinnen. Hier möchten wir unseren Gast kurz vorstellen:
Jörg Nürnberger sitzt seit 2021 im Bundestag und ist hier Mitglied im Verteidigungsausschuss und im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union sowie im Ausschuss Tourismus. Weiter ist er stellvertretendes Delegationsmitglied in der parlamentarischen Versammlung der OSZE und bekleidet den stellvertretenden Vorsitz der Parlamentariergruppe Slowakei-Tschechien-Ungarn.
Nürnberger wurde am 17. April 1967 in Wunsiedel geboren, machte 1986 Abitur. Von 1986 bis 1988 leistete er seinen Wehrdienst bei der Luftwaffe als Soldat auf Zeit mit Reserveoffizierausbildung an der Offizierschule der Luftwaffe als Lehrgangsbester. Es folgte ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bayreuth.
Jörg Nürnberger Tätigkeit arbeitet als Rechtsanwalt in Deutschland (Zulassung 1997), Tschechien (1997) und Österreich (1999), er hat das Sprachdiplom Tschechisch.
Er trat 1985 der SPD bei. Seit 2008 ist er Mitglied im Gemeinderat der Gemeinde Tröstau und seit 2014 Kreisrat im Kreistag des Landkreises Wunsiedel i. Fichtelgebirge. Nürnberger ist Mitglied des Bundesvorstands der Seliger-Gemeinde.
seliger-online: Krieg in der Ukraine – verteidigungspolitische Konsequenzen für Europa
– Nicht-Mitglieder bitte anmelden unter: info@seliger-gemeinde.de
01.05.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Vom alten Brüx ist heute nur noch die ehemalige Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt, die 1975 verschoben wurde, erhalten.(Foto: B. Kasberger)
Most - Von der „schwarzen Stadt“ zur „Stadt im Grünen“
Die Exkursion anlässlich des Frühjahrsseminars der Seliger-Gemeinde führte 2022 in die Stadt Most, die am Fluss Bílina (Biela) im Nordböhmischen Kohlerevier liegt. Kundig und kompetent geführt von Peter Wesselowsky, dem Obmann der Heimatgemeinde Brüx und langjährigen Bürgermeister von Ochsenfurt, der sich als Kind noch an die Vertreibung nach dem Krieg erinnert, konnten sich die Exkursionsteilnehmer von der Landeswarte auf dem Schlossberg aus und bei einer Stadtrundfahrt ein eindrucksvolles Bild von den einschneidenden Folgen des Tagesbaus und dem Entstehen der neuen Stadt Most machen.
Für uns deutsche Besucher, aber auch für die tschechische Mehrheitsbevölkerung, die um die Existenz „einiger“ Most weiß, ist die Stadt negativ besetzt. Die meisten haben Most mit einer zerstörten Umwelt und einer verwüsteten Mondlandschaft mit einer sehr großen Roma-Gemeinschaft in Verbindung gebracht, die mit ihrem Verhalten und Lebensstil in die oben erwähnte Mondlandschaft voller Grau, Staub, Müll und anderen nicht sehr attraktiven Kontexten passt. Peter Wesselowsky wollte diese Ansichten korrigieren.