05.05.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Historiker unter sich: Dr. Thomas Oellermann im Gespräch mit Dr. Holger Martens, stellvertretender Vorsitzender des „Arbeitskreis ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten“ (AvS)
Enge Zusammenarbeit vereinbart
Gegenseitige Unterstützung bei gemeinsamer Aufgabe – gegenseitige Mitgliedschaft
Der „Arbeitskreis ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten“ (AvS) kümmert sich um das Erbe der Verfolgten und inhaftierten Sozialdemokraten und die sich daraus ergebende politische Verpflichtung. Das gleiche Ansinnen hat auch die Seliger-Gemeinde, nur eben für die sudetendeutschen Sozialdemokraten. So sei es nur sinnvoll, erklärte Thomas Oellermann in der Vorstellung seines Gastes beim Frühjahrsseminar der Seliger-Gemeinde, dass die beiden Institutionen enger zusammenarbeiten sollten. Dieses Angebot nahm Holger Martens*, stellvertretender Vorsitzender des AvS gerne an.
05.05.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Im Gespräch vor Josef Hofbauers Schreibmaschine im Aussiger Museum: (v.l.) Tomáš Okurka vom Collegium Bohemicum, Peter Hofbauer, Thomas Oellermann und Robert Hofbauer. (Text: Thomas Oellermann, Foto: Ulrich Miksch)
Josef Hofbauer kehrte nach Böhmen zurück
Josef Hofbauer (1889-1948) war der bedeutendste sudetendeutsche sozialdemokratische Schriftsteller. Von ihm stammte das bedrückende Antikriegsbuch "Marsch ins Chaos", aber auch die Biographie auf den tschechoslowakischen Staatspräsidenten Tomáš Garrigue Masaryk "Der große alte Mann". Nicht zuletzt war er auch Mitautor der bis heute einzigen Biografie zu Josef Seliger. Hofbauer schrieb vor allem auch für viele sozialdemokratische Zeitungen und Zeitschriften.
04.05.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Über eine gelungene Präsentation freuten sich Autor Peter Heidler (li.) und Ulrich Miksch (re.)
Erinnerungen eines Flüchtlingskindes
Peter Heidler schildert in seinem Buch die Kindheit im Flüchtlingslager Hof-Nord
Peter Heidler kam 1946 als Kleinkind mit einem Antifa-Transport aus dem Egerland nach Hof, wo er bis 1958 im damaligen Lager-Nord lebte. Der inzwischen pensionierte Berufsschullehrer ist - auch als langjähriger Landesvorsitzender der Seliger-Gemeinde - ein profunder Kenner des Schicksals von Flüchtlingen und Vertriebenen. Seine Erinnerungen an das Leben im Lager Hof-Nord füllt eine Lücke in der Erinnerungskultur der Stadt Hof und ruft viele Erinnerungen hervor.
04.05.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Uli Miksch (li.) im Interview mit Wolfgang (Mitte) und Max Spielvogel (re.)
„Papa, wie ist es denn dort wo du herkommst?“
Wolfgang Spielvogel und sein Sohn Max nahmen die Seliger-Gemeinde mit auf die Reise nach Barzdorf/Bernartice ins Altvatergebirge
Der Frankfurter Theaterregisseur Wolfgang Spielvogel bot vor einiger Zeit allen bayerischen Vertriebenen-Organisationen seinen Dokumentarfilm „Manchmal ist es schön, mit diesen Menschen zu sprechen - Deutsch-tschechische Geschichten jenseits von schwarz und weiß” an. Allein die Seliger-Gemeinde-Bundesvorsitzende Helena Päßler meldete sich zurück und lud zusammen mit Thomas Oellermann den Filmemacher und seinen Sohn Max zum Frühjahrsseminar nach Bad Alexandersabd ein um den Film zu zeigen.
03.05.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Stellten sich der Diskussion mit den Mitgliedern der Seliger-Gemeinde: Vladimír Špidla (stehend, re.), Leiter der Demokratischen Masaryk-Akademie, „Rekultivator“ Ing. Stanislav Stys (sitzend 2.v.li.), Rotary-Club-Präsident Ing. Jaroslav Huráb stehend, 3.v.l.), Rotary-Club-Sekretär Ing. Mailand Machovec (sitzend 4.v.l.), Dipl. Ing. Rudolf Kasper (sitzend, verdeckt,6.v.li.) sowie Gastgeber und Rotarier-Mitglied Museumsdirektor Michal Soukup (sitzend 5.v.li.).
Most: Ökologischer Stadtumbau - oder was kommt nach der Kohle?
Diskussionsrunde der Seliger-Gemeinde mit Vertretern des Rotary Club Most
Thomas Oellermann, Organisator des Seliger-Gemeinde Frühjahrsseminars, hat auch für die Exkursion nach Most das Thema des Alexandersbader Forums, die Transformation der Industrieregion auf dem Weg in die grüne Zukunft aufgenommen und zusammen mit Peter Wesselowsky eine Diskussionsrunde im Regionalmuseum organisiert.