„Wir saßen zwischen allen Stühlen“

Veröffentlicht am 19.09.2017 in

Bundesvorsitzender Dr. Helmut Eikam im Vorwort zur neuen "Brücke"

Die Seliger-Gemeinde ist ein bedeutender Teil der sudetendeutschen Gruppierungen, die gegen unvernünftigen Nationalismus, gegen Hass und Feindschaft zwischen Deutschen und Tschechen standen und die für ein friedliches und kooperationsbereites Zusammenleben gekämpft und sich eingesetzt haben. Ein maßgeblicher Faktor, der es uns Deutsch-Böhmen ermöglicht darauf zu verweisen, dass „die Deutschen“ nicht samt und sonders bornierte Faschisten waren, wie es ja viele Jahrzehnte lang von tschechischer Seite immer behauptet wurde. Wir sind ein maßgeblicher Teil des lebenden Zeugenpotentials, dass das keineswegs zur Gänze so war.

 

Dass die im Dritten Reich und nach Eingliederung des Sudetenlandes bzw. der Besatzung der Rest-Tschechei schon verfolgten Sozialdemokraten dann auch noch unter den Nachkriegsmaßnahmen der tschechischen Seite erneut zu leiden hatten, weil nicht nach der individuellen Schuld gefragt wurde, sondern der Kollektivschuldgedanke in ungerechter Weise sich durchsetzte, veranlasste Wenzel Jaksch dann zu der Feststellung „wir saßen zwischen allen Stühlen“.

 
 

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