Herzlich willkommen bei der Seliger-Gemeinde e.V.

Gesinnungsgemeinschaft sudetendeutscher Sozialdemokraten


 

 

27.05.2024 in Topartikel Veranstaltungen

München - Altstadt im Detail

 

Treffen mit Freunden

Mitglieder der Seliger-Gemeinde Waldkraiburg und München-Dachau trafen sich am letzten Wochenende in München am Isartor um an einer geführten Tour durch die historische Altstadt von München teilzunehmen.

Stadtführer Gert Hilger

Mit Gert Hilger hat die Seliger-Gemeinde einen profunden Kenner der Münchner Stadtgeschichte in ihren eigenen Reihen. Gert ist ausgebildeter Stadtführer für München und Waldkraiburg, hat in München seine Ausbildung bei der Post begonnen und viele Jahre dort als Pressesprecher gearbeitet.

Die Intention von Gert Hilger war es, Anregungen zu geben, bei einem künftigen Besuch Münchens, noch so manche „interessante Ecke“ auf eigene Faust alleine und intensiver zu erkunden.

Es wurde von einigen Teilnehmern auch Interesse bekundet, weitere Führungen zu vereinbaren.

 

An den besonders gefährdeten Stellen der Stadtmauer wurden runde Geschütztürme (wegen der runden Form „Scheibling“ genannt) errichtet. Gert Hilger erläutert die Zusammenhänge rund um die Turmreste, die vor rund 50 Jahren bei einer Neubaumaßnahme freigelegt wurden. Ganz in der Nähe des Isartors sind diese heute öffentlich zugänglich.

So begann die Tour am Isartorplatz , mit weiteren Stationen und vielen Informationen dazu. Karl-Valentin-und Liesl-Karlstadt-Musäum - Fresko „Schlacht bei Mühldorf 1322“ vorbei an der Heilig-Geist-Kirche und der Peterskirche, Münchens ältester Kirche, die einen atemberaubenden Blick über die Stadt bietet, wenn man die 299 Stufen zum Turm hinaufsteigt. Die Architektur der Altstadt, mit ihren prächtigen Bürgerhäusern und historischen Plätzen, erzählt die Geschichte Münchens auf eine Weise, die man einfach selbst erleben muss.

Beklemmende Momente - Keimzelle der Nazis

Das Sterneckerbräu war eine Bierbrauerei in München. Das zugehörige Gasthaus diente als Treffpunkt und erste Geschäftsstelle der NSDAP, quasi die Keimzelle der Nazis, die in den darauffolgenden Jahrzehnten so viel Unglück über die Menschen in Deutschland und Europa brachten. Gerade auch für Sozialdemokraten, die zu Tausenden wegen ihrer politischen Gesinnung verfolgt, grausamst in den KZ´s gequält und getötet wurden.

Weitere Stationen

Gert Hilger erstaunte teilweise sogar die Kenner der Münchener Stadtgeschichte mit interessanten Details an den vielen Stationen, die besucht wurden, unter anderem:

  • Westenriederstr. (Reste Zwingmauer)
  • Bier-u. Oktoberfestmuseum (eines der ältesten Bürgerhäuser Münchens, Erläuterungen zur „Biergeschichte Münchens“
  • Tal (Infos zu Stadtbächen), Bruderschaftshausder Bäcker, Herbergswesen im Mittelalter
  • „Weißes Bräuhaus“ (Infos Weizenbier)
  • Altes Rathaus (Goebbels: „Reichspogromnacht“) mit Julia-Statue
  • Marienplatz, Neues Rathaus
  • „Alter Peter („Keimzelle“ Münchens)
  • Viktualienmarkt mit den Brunnendenkmälern der Volkssänger
  • Schrannenhalle
  • Neue Synagoge, Jakobsplatz (Stadtmuseum)

V.l.n.r.: Gerhard Barenbrügge, Vorsitzender der Gruppe München-Dachau, Bernd Wegmann, Co-vorsitzender der Gruppe Waldkraiburg, Gert Hilger, Mathilde Pollack-München, Peter Schmid-Rannetsperger, Vorsitzender der Gruppe Waldkraiburg, Dr. Christian Reppe-Gruppe Memmingen.

 

In die Geheimnisse der Münchener Stadtmauer, mit Zwingermauer, wurden wir von Gert Hilger ebenfalls eingeweiht ;-)

 

Station am Viktualienmarkt. Der Karl-Valentin-Brunnen (Bildhauer Ernst Andreas Rauch) am Viktualienmarkt, dem Komiker und Volksschauspieler Karl Valentin (1882–1948) gewidmet.

 

Trubel rund um den Marienplatz

 

Ein kurzer Abstecher und Besuch bei den Münchener Genossinnen und Genossen am Marienplatz, die am SPD-Stand fleißig Werbung für die bevorstehende Europawahl am 9. Juni machten.

 

Himmelsleiter. Sogenannte Himmelsleitern sind gerade gebaute Treppen, die auch mehrere Stockwerke miteinander verbinden. In historischen Gebäuden der Altstadt häufig zu finden.

 

Die Neue Jüdische Hauptsynagoge Ohel Jakob ist zusammen mit dem Jüdischen Museum ein Teil des Jüdischen Zentrums der Israelitischen Kultusgemeinde in München.

Insgesamt war die Führung ein eindrucksvolles Erlebnis, das nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch die Schönheit und den Geist Münchens zum Leben erweckte. Es war eine perfekte Kombination aus Bildung und Unterhaltung.

 

Ein Besuch im Augustiner Biergarten rundete vor der Heimfahrt den München-Besuch noch ab.

 

 

 

16.07.2024 in Allgemein von Seliger Gemeinde Bayern

Verdiente Auszeichnung für Klaus Adelt

 

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Klaus Adelt (links) erhält den Verdienstorden von Ministerpräsident Markus Söder. Foto: lukasbarth.com/Lukas Barth-Tuttas

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Bayerischer Verdienstorden für Klaus Adelt

Die höchste bayerische Auszeichnung erhielt am 11. Juli 2024 der frühere Hofer SPD-Landtagsabgeordnete und jetzige Vorsitzende der Seliger-Gemeinde Regionalgruppe Fichtelgebirge/Steinwald Klaus Adelt aus Selbitz im Antiquarium der Münchener Residenz zusammen mit Georg Hack und Wolfgang Viereck.

 

14.07.2024 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Hilfe aus Schweden

 

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Treuegemeinschaft sudentendeutscher Sozialdemokraten in Schweden schickte in den Nachkriegsjahren Hilfslieferungen

In der Brücke 1953 wurde berichtet, dass die Treuegemeinschaft sudetendeutscher Sozialdemokraten (TG) in Schweden in den ersten Jahren nach dem Krieg mit großzügigen Sonderhilfen für die vertriebenen Sudetendeutschen die größte Not lindern half.

 

11.07.2024 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Wer war Adolf Pohl?

 

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In der aktuellen Sudetendeutschen Zeitung nutzt der Heimatkreisbetreuer für Falkenau Gerhard Hampl in seinem Artikel „Adolf Pohl – Stimmung in damals neuer Republik“ zwei Anekdoten aus einer uns nicht bekannten Biographie des gebürtigen Falkenauers und Politikers Adolf Pohls, um ihn zum Zeitzeugen des damaligen, „schwierigen Zusammenlebens zwischen Deutschen und Tschechen“ zu machen. Ob Adolf Pohl das so recht gewesen wäre?

Sicherlich ist die Aussage von Gerhard Hampl richtig: „Nicht immer gestaltete sich der Umgang der Tschechisch- und Deutschsprachigen untereinander auf diese feindselige Weise. Aber man kann schon verstehen, dass derartige Kränkungen die Liebe zur neuen Republik bei den Deutsch-Böhmen nicht förderten“. Doch dient die ganze Geschichte allein dem Narrativ der gezielten sozialen oder wirtschaftlichen Diskriminierung der Deutschen.

Adolf Pohl als einer der führenden deutschen Sozialdemokraten unterstützte aber sicherlich die anfangs der zwanziger Jahre einsetzende Politik der Deutschböhmen zur pragmatischen Einstellung zum Tschechoslowakischen Staat und zum gemeinsamen Zusammenleben. Dies setzte er als führender Gewerkschafter auch so um. Darauf sollte man hinweisen und es beispielhaft ausführen.

 

05.07.2024 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Anna Perthen (1866 - 1957)

 

Bedeutende Persönlichkeiten

Bei der Erarbeitung der Ausstellung "Böhmen liegt nicht am Meer" setzen die Ausstellungsmacher auch auf die Frauen in der DSAP - natürlich konnten nicht alle in die Ausstellung aufgenommen werden. Deshalb stellen wir Euch heute eine davon näher vor:

Anna Perthen, geboren am 22. Dezember 1866 als Anna Nickel in Eulau bei Bodenbach (heute: Jílové u Děčín), stammte aus armen Verhältnissen und begann im Alter von 12 Jahren in einer in einer Textilfabrik in Bodenbach zu arbeiten, und sie arbeitete dort bis zu ihrer Heirat. Sie engagierte sich in der Sozialdemokratischen Partei Österreichs, wurde Vorsitzende des Sozialdemokratischen Reichsfrauenausschusses und Mitglied des Gemeinderats von Bodenbach. ....

Zum Infoblatt "Anna Perthen"

 

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