Ausstellung "Böhmen liegt nicht am Meer" - München

Veröffentlicht am 19.11.2023 in Allgemein

Vernissage im Abgeordneten Büro von Markus Rinderspacher (li.)! Mit dabei die Vertreter_innen der Regionalgruppe München-Dachau mit den Vorsitzenden Herta Langosch-Schecker (vorne li.) und Gerhard Barenbrügge (2. Reihe, 2.v.li.) sowie Monika Feist (vorne 2.v.li.), Walburga Steffan (vorne 2.v.re.), Mathilde Pollak (vorne re.), Christoph Krumpholz (2. Reihe, 2.re.) und Bundesgeschäftsführer Rainer Pasta (2. Reihe re.) (Foto: Büro Rinderspacher)

 

„Böhmen liegt nicht am Meer“

Ausstellung im SPD-Bürgerbüro Markus Rinderspacher, MdL

Wo sonst Kunstobjekte ausgestellt werden, sind in den kommenden Wochen die Lebenswege sudetendeutscher Sozialdemokraten zu sehen. Mit der Ausstellungseröffnung am 16. November präsentiert Markus Rinderspacher, MdL, mit der Gesinnungsgemeinschaft sudetendeutschen Sozialdemokraten der Seliger-Gemeinde die neue Ausstellung „Böhmen liegt nicht am Meer - Lebenswege sudetendeutscher Sozialdemokraten“.

„Die Lebenswege der sudetendeutschen Sozialdemokraten mahnen, auch heute für Freiheit, Frieden und Demokratie in Europa zu streiten“, so Markus Rinderspacher in seiner Begrüßung. Er zeigte sich erfreut, die interessante Ausstellung zeigen zu können und freute sich über den zahlreichen Besuch, nicht zuletzt aus den Reihen der Seliger-Gemeinde Regionalgruppe München-Dachau. Rinderspacher spannte in seiner Rede einen Bogen von den Ereignissen 1938 im Sudetenland, die viele Sudetendeutsche Sozialdemokraten zur Flucht und ins Exil drängten, aber auch ins Konzentrationslager und in den Tod führten, bis hin zu den Kriegen in der Ukraine und in Israel, die erneut Flucht, Vertreibung und Tod brächten. „Wenn wir gehofft haben, diese nicht mehr erleben zu müssen, so haben wir uns geirrt“, schloss Rinderspacher seine Ausführungen.

Anschließend führte Seliger-Gemeinde-Geschäftsführer Rainer Pasta in die Ausstellung ein. Er berichtete über die Beweggründe und Ziele, die mit der Gestaltung der neuen Ausstellung einhergingen. Anhand einiger Beispiele erläuterte er den Aufbau der Ausstellungstafeln. Es wird zur jeweiligen Person der geschichtliche Hintergrund aufgezeigt und jeweils eine textliche Brücke zu den aktuellen Aktivitäten der Seliger-Gemeinde geschlagen. Neben den kurzen Texten und verschiedenen Bildern sind die „Lebenswege“ auch anhand einer Karte aufgezeigt. Ergänzend zur analogen Darstellung gibt es auch eine digitale Ebene, die über einen QR-Code angesteuert werden kann und sich auf einer begleitenden Homepage befindet. sind ausführlichere Texte, zusätzliche Bilder und für jede Person ein kurzer Video-Clip zu finden. Pasta rief abschließend die Anwesenden dazu auf, die „gute Sache“ der Seliger-Gemeinde, zum Beispiel mit einer Mitgliedschaft, zu unterstützen.

Die Ausstellung ist bis zum 10. Januar 2024 im Bürgerbüro Markus Rinderspacher, MdL in der Melusinenstr. 18 montags bis freitags von 9 – 12.30 Uhr und montags bis donnerstags von 13.30 – 17 Uhr geöffnet. Mit dem ÖPNV ist das Büro über den Karl-Preis-Platz erreichbar.

 
 

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