seliger-online 18.03.2024

Veröffentlicht am 18.03.2024 in Allgemein

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20 Jahre gemeinsam in der EU. Wie geht es für Deutsche und Tschechen weiter?

Unser Gast beim heutigen seliger-online um 18 Uhr: Vladimír Špidla, ehemaliger Premierminister und ehemaliger EU-Kommissar

Zugang: https://us06web.zoom.us/j/82921241458

 

Vladimír Špidla, geboren am 22. April 1951 in Prag ist Mitglied der Socdem (ehm. ČSSD). Er war von 2001 bis 2004 Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei, von 2002 bis 2004 Ministerpräsident der Tschechischen Republik und von 2004 bis 2010 EU-Kommissar für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit. Von 2014 bis 2017 war er Direktor der Abteilung der Berater von Premierminister Bohuslav Sobotka.

Nach einem Studium und der Promotion in Geschichte und Vorgeschichte an der Karlsuniversität in Prag verdiente er sich seinen Lebensunterhalt unter anderem als Sägewerksarbeiter, Archäologe und Kulissenschieber. Nach der politischen Wende 1989 war er stellvertretender Leiter des Bezirksamtes in Jindřichův Hradec und ab 1991 Direktor des dortigen Arbeitsamtes. Im Jahr 1989 wurde er in der Tschechischen Sozialdemokratischen Partei (damals: ČSSD) politisch aktiv.

Ab 1996 war er Parlamentsabgeordneter, 1997 wurde er Stellvertretender Parteivorsitzender, ab 1998 Arbeitsminister im Kabinett von Miloš Zeman. Ab April 2001 trat er dessen Nachfolge als Vorsitzender der sozialdemokratischen Partei an. Unter seiner Führung musste die ČSSD bei der Abgeordnetenhauswahl im Juni 2002 leichte Verluste hinnehmen, blieb aber stärkste Kraft. Ab Juli 2002 war Špidla Ministerpräsident der Tschechischen Republik und leitete eine Koalitionsregierung aus Sozialdemokraten, Christdemokraten und der Freiheitsunion. Nach der Niederlage seiner Partei bei den Wahlen zum Europaparlament und innerparteilichen Auseinandersetzungen trat er am 26. Juni 2004 von seinem Amt zurück, sein Nachfolger war der ehemalige Innenminister Stanislav Gross.

Špidla war von 2011 bis 2022 Direktor der Masaryk-Akademie für Demokratie und ist noch immer eng in deren Arbeit eingebunden. Außerdem ist er Mitglied im Circle of Friends des Progressiven Zentrums. Die Seliger-Gemeinde wird ihm in diesem Jahr den Wenzel-Jaksch-Gedächtnispreis verleihen.

Das Gespräch moderiert in bewährter Weise Christa Naaß, Bundesvorsitzende der Seliger-Gemeinde.

Die Veranstaltung findet mit großzügiger Unterstützung des Bundesministeriums des Innern und für Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages statt.

 
 

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