BRUNA und Seliger-Gemeinde

Veröffentlicht am 21.02.2025 in Allgemein

Die Seliger-Gemeinde-Regionalgruppe München-Dachau vertreten durch die beiden Vorsitzenden Herta Langosch-Schecker (Mitte) und Gerhard Barenbrügge (2.v.li.) sowie Walburga Steffen (re.) und Christoph Krumpholz (li.) traf sich Mitte Februar mit dem BRUNA-Kreisverband München unter Vorsitz von Dietmar Schmidt (2.v.re.)

 

Die Münchner BRUNA und die Münchner Seliger-Gemeinde

Als Nachbarn bei den Informationsständen anlässlich des Brünner Versöhnungsmarsches 2024 im Park des Altbrünner Klosters hatten BRUNA und Seliger-Gemeinde vereinbart, sich besser kennenzulernen

Anlässlich des BRUNA -Heimatnachmittags am 14. Februar 2025 war die Seliger-Gemeinde Regionalgruppe München-Dachau ins Haus des Deutschen Ostens eingeladen worden. Die beiden Gruppen stellten sich und ihre Arbeit kurz vor, tauschten ihre Kontaktadressen aus und vereinbarten eine engere Zusammenarbeit, nicht zuletzt mit gegenseitigen Besuchen ihrer Heimatnachmittage (BRUNA) und Mittwochsrunden (Seliger-Gemeinde). Spätestens beim Brünner Versöhnungsmarsch oder dem Sudetendeutschen Tag in Regensburg wird man sich wiedersehen. 

Am 27. Mai 1950 wurde die BRUNA in der späteren Patenstadt Schwäbisch Gmünd gegründet. Fünf Jahre waren seit der grausamen Vertreibung der Deutschen Brünns vergangen. Die Liebe zur Heimatstadt und das Bekenntnis zu ihr waren aber ungebrochen. Auch das Heimweh beherrschte damals die Landsleute. Die Brünner wollten wieder in einer Gemeinschaft beisammen sein. Darüber hinaus wollten sie die Überlieferung der besonderen gesellschaftlichen und strukturellen Eigenart des Brünner Deutschtums gewährleisten.

Die Landsleute waren in einzelnen Landesverbänden und sonstigen landsmannschaftlichen Gruppierungen zusammengefasst. Es kam aber der Wunsch nach einem gemeinsamen Heimatverband auf, der alle Brünner vereinen sollte. Der Wunsch wurde in die Tat umgesetzt: Die BRUNA wurde gegründet.

Dem verstorbenen, nach der Vertreibung in Wolkersdorf in Nieder-Österreich lebenden Landsmann Paul Lochmann, gelang es in der St. Jakobs-Kirche in Brünn eine Gedenkstätte an die Vertreibung zu errichten, wie auch ein Mahnmal am Endpunkt des Brünner Todesmarsches in Pohrlitz in Südmähren. Ein weiteres Mahnmal wurde im Klostergarten von Altbrünn erstellt.

Eine enge Zusammenarbeit und gutes Einvernehmen bestehen mit der Vereinigung der Brünner Deutschen Sprachinseln, die das Andenken an die früheren deutschen Dörfer im Süden Brünns aufrecht hält.

Es gibt in Brünn einen Deutschen-Sprach- und Kulturverein (DSKV), ein Zusammenschluss heute noch in Brünn lebender Deutscher, der mit der BRUNA zusammenarbeitet. Es gibt Kontakte mit der Stadtverwaltung und mit der Diözese Brünn.

Für die BRUNA gilt, das Andenken an das Deutsche Brünn aufrecht zu erhalten, der Nachwelt die Leistung der Deutschen für diese Stadt zu vermitteln und dies auch den heute dort Ansässigen zu verdeutlichen. Vor allem die tschechische Jugend wisse darüber zu wenig, so die BRUNA.

 
 

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