
MEINE MUTTER - HEIMATLOS
Wie ausufernder Nationalismus, Rassismus und die Folgen von Krieg und Vertreibung die Seelen der Menschen vergiftet.
Eine dokumentarische Filmerzählung von Horst Herz. D 2024. 94 Min.
Nach der Filmvorführung am 12.10. gibt es eine Diskussion mit dem Filmemacher sowie der Diplom- Psychologin Caroline-Scholz-Schneider (DPG/DGPT) und dem Historiker Alexander Schmidt (DokuZentrum).Moderation: Matthias Damm (Casablanca).
Judith Dauwalter wird den Verein Medienwerkstatt Franken e.V. vorstellen.
Am Mo 13. Okt. um 17 Uhr wird der Film in der AWO Filmreihe im Casablanca wiederholt.
Unser Mitglied und Filmemacher Horst Herz - aufgewachsen in Nürnberg - zeichnet in seiner dokumentarischen Filmerzählung die Lebensgeschichte seiner Mutter die nach dem Ende des 2. Weltkriegs als Folge des Naziterrors - wie drei Millionen Deutschböhmen - sog. "Sudetendeutschen", aus ihrer Heimat in der Tschechischen Republik vertrieben wurde. Der Film steht beispielhaft für eine Generation von Frauen, die mit den seelischen Wunden unverarbeiteter Traumata aus dem 2.Weltkrieg leben mussten und müssen.





