21.05.2018 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Relief an der Grabstätte von Josef Seliger in Teplitz-Schönau
Auf den Spuren der DSAP nach Nordböhmen
Kultur- und Begegnungsreise der Seliger-Gemeinde München vom 10. bis 13. Mai 2018
Die diesjährige Kultur- und Begegnungsreise der Seliger-Gemeinde München führte vom 10. bis 13. Mai 2018 nach Teplitz/Teplice, Aussig/Ústí nad Labem und Tetschen-Bodenbach/ Děčín - alles für die sudetendeutsche Sozialdemokratie bedeutende Städte. Doch nicht nur die Spuren der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (DSAP) sondern auch die aktuelle politische Situation in Tschechien interessierten die rund 30 Teilnehmer. Während der Reise wurden das Grab von Josef Seliger, das Geburtshaus von Volkmar Gabert und schließlich die Gedenktafel für Ludwig Cech in Theresienstadt besucht, wo jeweils den ehemaligen Vorsitzenden der DSAP bzw. der Seliger-Gemeinde gedacht wurde.
21.05.2018 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Demonstration in Eger/Cheb am 1. Mai 1938: Einheiten der Republikanischen Wehr unter der tschechoslowakischen Fahne.
Dr. Thomas Oellermann umriss die Geschichte der „Republikanischen Wehr“ und ging speziell auf die Geschehnisse in Eger/Cheb im Jahre 1938 ein: Die meisten Egerer seien unzufrieden mit der politischen und wirtschaftlichen Situation gewesen und viele betrachteten, seit Hitlers "Machtergreifung" 1933, das Deutsche Reich als Sehnsuchtsland. Die Propaganda der NSDAP wurde nicht durchschaut. Sogar viele fromme Christen glaubten den braunen Versprechungen, dabei war die junge Republik zwischen den Weltkriegen der einzige demokratische Staat in Mittel- und Osteuropa.
15.05.2018 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
Die Vorstandsvorsitzenden der Ernst und Gisela Paul-Stiftung, Hans Tomani und Rainer Pasta, mit dem Historiker Dr. Thomas Oellermann bei der Vorstandsklausur in Ústí nad Labem.
Sudetendeutsche Autoren und ihre Werke im Fadenkreuz der Nationalsozialisten
Vorstandsklausur der Ernst und Gisela Paul-Stiftung in Ústí nad Labem (Aussig an der Elbe)
Die Vorstandsvorsitzenden der Ernst und Gisela Paul-Stiftung trafen sich am 12. und 13. Mai 2018 in Ústí nad Labem (Aussig an der Elbe) zur Vorstandsklausur. Zusammen mit dem Historiker Dr. Thomas Oellermann sollte ein Aktionsprogramm erarbeitet werden, um die Stiftung wieder mehr in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Da sich derzeit die Bücherverbrennung der Nazis zum 85. Mal jährt und dabei auch einige bekannte Werke sudetendeutscher Autoren verbrannt wurden, beschlossen die Vorstandsvorsitzenden diesen Aspekt für die kommenden Jahre als Arbeitsschwerpunkt aufzugreifen.
15.05.2018 in ? von Seliger Gemeinde Bayern
„Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher Verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“ (Heinrich Heine, 1823)
Vor 85 Jahren verbrannten die Nazis Bücher und Schriften in Regensburg - brennende Bücher waren bereis 1933 mächtige Zeichen von Zensur und Bevormundung – auch sudetendeutsche Autoren betroffen