Nachrichten zum Thema Allgemein

18.12.2023 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Zum 110. Geburtstag von Willy Brandt

 

Willy Brandt ist zu seinem 110. Geburtstag auch in Tschechien von Interesse, wie der aktuelle Beitrag in Listy, dem zweimonatlich erscheinenden Magazin für Kultur und Dialog beweist. Brandt war Bundeskanzler und hat vor allem die bundesdeutsche Politik zu Ostmitteleuropa neugestaltet. Und wenn es jetzt im Zuge des Krieges in der Ukraine auch darum geht, die Beziehungen in Europa neu zu denken, lohnt es sich bestimmt, auf Brandt zu schauen. Und es wäre sicherlich auch nicht korrekt, das Ganze ohne die sudetendeutsche Sozialdemokratie zu denken, also die Seliger-Gemeinde, die auch für Listy einer der erste Ansprechpartner war. 

 

 

Willy Brandt und Wenzel Jaksch

 

Die beiden SPD-Politiker in Westdeutschland gehörten verschiedenen Generationen an. Gut 17 Jahre trennte die beiden und doch hatten sie ein gemeinsames Schicksal in der Emigration, obwohl sie aus verschiedenen Ländern und in verschiedene Länder emigriert waren. Der eine aus Deutschland, der andere, geboren und geprägt noch in der Habsburger Monarchie, aus der Tschechoslowakei. Der eine nach Norwegen und Schweden, der andere nach England. Im Nachkriegs-Westdeutschland stiegen beide zu führenden bundesdeutschen SPD-Politikern auf. Und beide trieb die brachliegenden Beziehungen zu den mittel- und osteuropäischen Nachbarn und die Gestaltung einer gesamteuropäischen Friedensordnung an, wie man den ausgewählten Texten entnehmen kann.

 

 

15.12.2023 in Allgemein von Seliger Gemeinde

seliger-online 04.12.2023 - Abendschule

 

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Sudetendeutsche Sozialdemokraten, die die Seite wechselten und ehemalige Nazis in der Seliger-Gemeinde

 

Bei der letzten seliger-online-Veranstaltung des Jahres 2023präsentierte Thomas Oellermann in der Abendschule zu den Grundlagen der Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokratie das Thema „Sudetendeutsche Sozialdemokraten, die die Seite wechselten und ehemalige Nazis in der Seliger-Gemeinde“. Hierbei sollten folgende Fragen geklärt werden: Gab es sudetendeutsche Sozialdemokraten, die einmal die Seiten wechselten? - Gab ehemalige Nationalsozialisten die dann in der Seliger-Gemeinde tätig waren? Thomas Oellermann fordert auf, diesen Teil der Geschichte neu zu schreiben.

 

13.12.2023 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Zum 60. Todestag von Leo Zahel sen.

 

 

Leo Zahel sen. (1905-1963)

Leo Zahel sen. wurde am 12. April 1905 in Wagstadt (Vítkov) in Přívoz im Gebiet Troppau in Nordmähren geboren. Er erlernte nach Absolvierung der Volks- und Bürgerschule das Schlosserhandwerk und engagierte sich seit seiner Lehre in der linken Jugendbewegung, geleitet durch den damaligen Bürgermeister Genosse Helfer. Leo Zahel trat der Sozialdemokratie bei und Seine organisatorischen Fähigkeiten und seine Rednergabe ermögliche es ihm, die Parteischule in Karlsthal zu besuchen. Beim Sozialistischen Jugendtag in Aussig 1926 oder 1929 in Wien, marschierte er begeistert mit. Er arbeitete auch an der „Volkspresse“, dem sozialdemokratischen Bezirksblatt im ostmährisch-schlesischen Raum mit. Er wurde 1930 Parteisekretär der DSAP in Troppau und Mährisch-Ostrau für das nordmährisch-schlesische Gebiet. Außerdem war er auch Leiter der dortigen Frauenabteilung. 1934 wurde ihm die Leitung des Parteisekretariats in Jägerndorf übertragen. Ein Jahr später kehrte er wieder nach Troppau zurück. Die Familie zog entsprechend seinen Aktivitäten um, lebte aber die längste Zeit in Troppau, in einem Haus, das der Partei gehörte und in dem sich die Zeitungsdruckerei „Vorwärts“ befand. Sohn Leo Zahel jun. wurde am 31. Mai 1931 in Troppau/Opava geboren.

 

Mehr zu Leo Zahel sen. lesen sie hier

 

12.12.2023 in Allgemein von Seliger Gemeinde

55 Jahre Wenzel-Jaksch-Gedächtnispreis

 

Wenzel-Jaksch-Gedächtnis-Preis der Seliger-Gemeinde wurde vor 55 Jahren das erste Mal verliehen

Christa Naaß, Bundesvorsitzende der Seliger-Gemeinde und Vorsitzende der Jury, erinnert daran, daß vor 55 Jahren am 7. Dezember 1968 das erste Mal der Wenzel-Jaksch-Gedächtnis-Preis der Seliger-Gemeinde in Bonn-Beuel verliehen wurde. Der Preis, der seit dem Jahr 1968 jährlich ausgelobt wird, wurde nach dem ersten Vorsitzenden der Seliger-Gemeinde, der im Jahr 1951 gegründeten Gesinnungsgemeinschaft Sudetendeutscher Sozialdemokraten, Wenzel Jaksch benannt.

 

11.12.2023 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Ernst und Gisela Paul-Stiftung

 

Stiftungsvorstand Rainer Pasta (re.) informierte die Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl (li.), die als Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz in der vergangenen Legislaturperiode bei der Stiftungsrechtsreform maßgeblich mitgewirkt hatte, über die Umsetzung der Reform bei der Ernst und Gisela Paul-Stiftung.

 

Stiftungsreform umgesetzt

Ernst und Gisela Paul-Stiftung bedankt sich bei der ehemaligen Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl, MdB für ihre Unterstützung

Der Stiftungsvorstand der Ernst und Gisela Paul-Stiftung setzte große Hoffnung auf die Neuregelung des Stiftungsrechts, da sie als sog. "Ewigkeitsstiftungen" in der Null- und Niedrigzinsphase nahezu handlungsunfähig war und auf die Möglichkeit zur Umwandlung in eine "Verbrauchsstiftungen" hoffte. Eine der letzten Beschlüsse der vergangenen Legislaturperiode war die Verabschiedung des neuen Stiftungsrechts.

 

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