15.02.2023 in Allgemein von Seliger Gemeinde
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Gedenkfeier am Grab
Die Seliger-Gemeinde führt zusammen mit dem Bayrischen Landtag, anlässlich des 20. Todestags von Volkmar Gabert, MdL a.D., am Sonntag, 19. Februar, eine kleine Gedenkfeier an seinem Grab in Unterhaching durch.
11.02.2023 in Allgemein von Seliger Gemeinde
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Nun auch im deutschen Original zu lesen: Wenzel Jaksch von Michael Schwartz
Wenzel Jaksch: Kapitel aus dem Leben eines Sozialdemokraten aus Tschechien
Die Vertretung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Tschechien präsentierte Ende 2021 eine neue Publikation über Wenzel Jaksch, die in Kooperation mit der Masaryk Democratic Academy herausgegeben wurde. Der Text, den die FES gerne übersetzte, stammt von Michael Schwartz.
Michael Schwartz: Wenzel Jaksch (1896-1966). Biografische Schlaglichter auf einen Sozialdemokraten aus Mitteleuropa (Beiträge aus dem Archiv der sozialen Demokratie, 19), Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung 2023. http://library.fes.de/pdf-files/adsd/20257.pdf
05.02.2023 in Allgemein von Seliger Gemeinde
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Annette Gendler beschreibt in ihrem Buch Jumping Over Shadows (Über den Schatten springen) die wahre Geschichte einer deutsch-jüdischen Liebe, die die Lasten der Vergangenheit überwindet Gendlers Buch erzählt die Geschichte ihrer Großtante Theresa (Resi) Knina, geborene Berndt, die Schwester ihres Großvaters, die in den 1920er Jahren einen jüdischen Mann namens Guido heiratete und mit ihm zwei Kinder hatte, und stellt diese ihrer eigenen Liebesgeschichte gegenüber. Resis Geschichte basiert hauptsächlich auf den auf einem Stapel Zwiebelschalenpapier getippten Memoiren und Briefen von deren Bruder Emil Karl Berndt. Darin lernen wir den Reichenberger DSAP-Stadtrat Guido Kina kennen.
Die Geschichte von Guido Knina lesen Sie hier! Guido Knina (links) mit Emil Karl Berndt
Mehr zu Emil Karl Berndt lesen Sie hier!
01.02.2023 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Die schicksalhafte Rettung der Fahne der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung von Kamnitz-Neudörfel, Bezirk Tetschen im Sudetenland gemäß den Aufzeichnungen von August Lindner.
Die Gemeinde Kamnitz-Neudörfel im Gerichtsbezirk Böhmisch Kamnitz bestand aus den Ortschaften Kamnitz-Neudörfel mit der abseitig gelegenen Lochmühle sowie Walddörfel und war eine von der Stadt Kamnitz Anfang bis Mitte des 14. Jahrhunderts aus veranlasste kleine deutsche Rodungssiedlung. 61 Prozent der Bevölkerung lebte von Industrie und Handwerk, ein großer Teil der Arbeiter fand in den Rabsteiner Baumwollspinnereien Beschäftigung.
Die Gründung der Ortsgruppe Kamnitz-Neudörfel der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (DSAP) erfolgte 1919, kurz nach dem 1. Weltkrieg. Als Gründer der DSAP waren hervorragend die Genossen Karl Weigelt, Felix Hackel, Julius Töpfer, Franz Kreibich, August Lindner sen. und August Hackel tätig. Diese Männer waren es auch, mit vielen Ungenannten, die eine eigene Fahne im Jahr 1926 als Symbol ihrer Freiheitsbewegung schufen und sich um diese Fahne scharten.
Zum letzten Male wurde am 1. Mai 1938, dem Jahr da die sudetendeutschen Sozialdemokraten durch die Inbesitznahme des geliebten Heimatlandes und die Eingliederung in das faschistische Deutschland ihre Freiheit verlieren sollten, vom Genossen Franz Kögler, Bezirkssekretär und Abgeordneter des Prager Parlaments, in einer mächtigen Kundgebung am Marktplatz in Böhm. Kamnitz der unvergänglichen Freiheitsbewegung im Sudetenland gedacht. Wobei Kögler etwa folgendes ausführte: „Diese roten Fahnen unserer deutschen Sozialdemokratie sind das Symbol der Arbeiterklasse und werden ewig und in allen Zeiten ihren Bestand haben, aber diese Hakenkreuzfahnen werden einst die ersten Leichentücher für die gefallenen Soldaten sein!“ Der Weitblick Köglers hat der sozialdemokratischen Auffassung im Hinblick auf das Geschehen in den Jahren 1938-1945 Recht gegeben.
Die ganze Geschichte zur DSAP-Fahne von Kamnitz-Neudörfel und deren Verbleib finden Sie hier!
30.01.2023 in Allgemein von Seliger Gemeinde
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Landrat Thorsten Scholz wiedergewählt
Am Sonntag wurde der amtierende Landrat im Main-Kinzig-Kreis mit überzeugenden 67,5 Prozent der abgegebenen Stimmen im Amt bestätigt. Das Ergebnis ist eine Bestätigung, dass die Wählerinnen und Wähler seinen klaren Kurs und seinen bisherigen Politikstil zu schätzen wissen.
Bei der Ausstellungseröffnung am 19. Januar im Main-Kinzig-Forum (s. Foto) konnte sich die Seliger-Gemeinde davon überzeugen, dass der Main-Kinzig-Kreis bei ihm in guten Händen ist.
Wir gratulieren recht herzlich zur Wiederwahl und freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit.