09.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Christine Roth (re.) erzählt im Beisein ihrer Mutter Christine Haschek (Mitte) im Gespräch mit Ulrich Miksch (li.) über ihren Vater Willi Haschek.
Erinnerungen an Willi Haschek
Christine Roth erzählt über ihren Vater - Nicht spurlos aus der Geschichte verschwinden
Beim Jahresseminar 2022 der Seliger-Gemeinde in Bad Alexandersbad berichtete Christine Roth, den Mitgliedern bekannt durch ihre Mitarbeit in der Redaktion der „Brücke“, im Erzähl-Café über die Erinnerungen an ihren Vater Willi Haschek. Moderator Ulrich Miksch sprach mit Christine Roth über die Broschüre „Was bleibt“, die sie über das Leben ihrer Großeltern und Eltern zusammengestellt hat und hierin die Geschichte von der DASP zur Seliger-Gemeinde mit vielen persönlichen Erlebnissen, Geschichten, alten Bildern und historischen Dokumenten erzählt.
08.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
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Albrecht Schläger spricht über Ernst Paul
"Sudetendeutscher Sozialdemokrat und Europäer – aus dem politischen Wirken Ernst Pauls"
Albrecht Schläger MdL a.D. und Präsidiumsmitgied er Seliger-Gemeinde erinnerte in der Bundesversammlung am Samstag im evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad an den sudetendeutschen Sozialdemokraten Ernst Paul.
Geboren in Steinsdorf bei Bodenbach machte Ernst Paul eine Schriftsetzerlehre, die er 1915 abschloss. Bereits 1912 tritt er dem Verband der jugendlichen Arbeiter Österreichs bei. Im Ersten Weltkrieg wird er im Oktober 1915 eingezogen und kämpfte ab 1916 an der italienischen Front, in Galizien und der Bukowina. Seit ihrer Gründung 1919 ist Paul dann Mitglied der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der 1. Tschechischen Republik (DSAP), besuchte die Parteischule in Bodenbach und arbeitete im Stab um Josef Seliger mit. 1920 lebte er in Teplitz-Schönau und traf dort schon auf Wenzel Jaksch. 1922 heiratete er Gisela Paul, geborene Hübner (1898-1987), die Ehe blieb kinderlos. Ihr Vermögen wurde der Grundstock der Ernst- und Gisela-Paul-Stiftung der Seliger-Gemeinde, die noch heute wichtige Publikationsvorhaben zur Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokratie fördert.
07.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Ulrich Miksch moderiert im Format „Lorem ipsum“ die Erzählung über eine sozialdemokratische Familie in Aussig, die Vertreibung, die Ausnahmen für Antifaschisten und das Ankommen in der neuen Heimat.
Bei uns war‘s anders
Josef Ullrich erinnert in seinem Büchlein „Bei uns war´s anders“ an das Kriegsende im Sudetenland, die Flucht und Integration in Frankfurt am Main.
„In meiner Familie gab es keine Nazis. Widerstand wurde geleistet, wo er möglich war. Auch unsere Ausreise respektive Vertreibung aus der damaligen Tschechoslowakei verlief anders als bei den meisten Sudetendeutschen. Uns blieb der Transport in Viehwaggons mit 40 Kilo Handgepäck und die Massenunterkünfte in Flüchtlingslagern, wie es viele erleben mussten, erspart“.
06.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Als Neumitglieder bei ihrer ersten Bundesversammlung konnten von den Bundesvorsitzenden Helena Päßler (li.) und Christa Naaß (re.) mit einer roten Nelke begrüßt werden: Josef Ullrich (2.v.li.), Matthias Dornhuber (Mitte) und Renata Herrmann (2.v.re.)
06.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Bekamen zu ihrem runden/halbrunden Geburtstag von den Bundesvorsitzenden Helena Päßler (li.) und Christa Naaß (re.) eine rote Nelke: Ilko Kessler (Mitte), Renate Immisch (5.v.re.), Rosi Hofmann (5.v.li.), Waldemar Deischl (4.v.li.), Manfred Weiler, Jörg Nürnberger, MdB, Anita Berek (3.v.li.), Monika Motyčková (4.v.re.), Thomas Oellermann (3.v.re.), Christine Roth (2.v.li.), Karin Hagendorn (2.v.re.), Albrecht Schläger – und die besten Grüße an Olga Sippl zum 102. Geburtstag.