Die Repräsentanz des Freistaats Bayern in der Tschechischen Republik, die Seliger- Gemeinde und die Friedrich-Ebert-Stiftung Prag laden zur Vernissage der oben genannten Ausstellung ein:
am 24. Juni 2024 um 18:00 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr)
in die Repräsentanz des Freistaats Bayern in der Tschechischen Republik, Michalská 12, 110 00 Praha 1
Die zweisprachige Ausstellung „Böhmen liegt nicht am Meer – Lebenswege sudetendeutscher Sozialdemokraten“ beschreibt eine spannende Reise durch die Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokraten bis hin zur heutigen Seliger-Gemeinde. Zur Eröffnung begrüßen wir den ehem. Premier und EU-Kommissar Vladimír Špidla. Die Veranstaltung wird simultan verdolmetscht.
Der Eintritt ist frei, die Platzkapazitäten sind jedoch begrenzt. Daher ist eine Teilnahme nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Anmeldungen sind bei noch verfügbaren Plätzen bis zum 20. Juni 2024 über den folgenden Anmeldelink möglich.
Im Falle Ihrer Teilnahme bitten wir bei Einlass um Vorlage der ausgedruckten Anmeldebestätigung, die Sie nach Ihrer Anmeldung erhalten.
Brachen am Sudetendeutschen Tag eine Lanze für ein faires, soziales und demokratisches Europa: (v.l.) Dr. Reinhard Schaupp, Christa Naaß, Hannes Heide, Ronja Endres, Natalie Pamlik MdB, Helena Päßler und Libor Rouček
„Kein Frieden und keine Freiheit ohne Demokratie“
Was wird aus unserem Miteinander in Europa? – Podiumsdiskussion der Seliger-Gemeinde
Die Seliger-Gemeinde fragte in ihrer Veranstaltung am Sudetendeutschen Tag vom Samstagnachmittag „Was wird aus unserem Miteinander in Europa?“ Dazu begrüßte Helena Päßler, die Vorsitzende der Seliger-Gemeinde, die Vorsitzende der BayernSPD, Ronja Endres, das Mitglied des EU-Parlaments für die österreichischen Sozialdemokraten, Hannes Heide, den Karls-Preisträger des vergangenen Jahres und Kandidaten und Wahlkämpfer für die tschechische SOCDEM, Dr. Libor Rouček, sowie den stellvertretenden Landesvorsitzenden der Europa-Union in Bayern, Dr. Reinhard Schaupp. Natürlich galt ihr Gruß auch den zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern.
ifa-Kulturmanager Ilyas Zivana (Mitte) präsentiert das Trikot der Mannschaft der deutschen Minderheit der Tschechischen Republik und den Turnierschal der Europeada - mit dabei die Bundesvorsitzenden Christa Naaß (re.) und Helena Päßler (li.) sowie die Fußballexperten Dr. Filip Blaha (2.v.re.) und Markus Rinderspacher (2.v.li.), Vizepräsident des Bayerischen Landtags
Die Europeada 2024: Ein Fußballfest zwischen den Meeren
Anlässlich der Podiumsdiskussion der Seliger-Gemeinde zum Thema Fußball stellte der ifa*-Kulturmanager bei der Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik, Ilyas Zivana, die EUROPEADA vor.
Die EUROPEADA ist die Fußball-Europameisterschaft der nationalen Minderheiten in Europa. Das Turnier ist ein großes Sportereignis mit mehr als 1000 Teilnehmer*innen, das einen fairen Wettbewerb und die Spannung eines Sportfestes mit den Anliegen der autochthonen, nationalen Minderheiten verbindet. Neben den Fußballspielen steht auch der kulturelle Austausch zwischen den Minderheiten im Mittelpunkt der Veranstaltung. Auf und neben dem Spielfeld geht es um Fairplay, Respekt, Toleranz und Völkerverständigung.
14 Argumente um am 9. Juni zur Europawahl zu gehen und pro-Europa zu stimmen!
Seit ihrer Gründung 1951 engagiert sich die Seliger-Gemeinde als Nachfolgeorganisation der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakei für ein friedliches und freies Europa, für eine Verständigung zwischen Deutschen und Tschechen. Sie steht in der Tradition derjenigen Sudetendeutschen, die sich als tapfere Demokraten gegen die Nationalsozialisten stellten und hierfür mit Flucht, Verfolgung und Vertreibung büßen mussten. Im Verlauf der mehr als sieben Jahrzehnte hat die Seliger-Gemeinde den deutsch-tschechischen Dialog gestärkt.