Gesinnungsgemeinschaft sudetendeutscher Sozialdemokraten
19.07.2026 in Topartikel Ortsverein

V.l.n.r.: Gert Hilger (Vorstand-SG-Waldkraiburg/Stadtführer), Peter Schmid-Rannetsperger (Vorsitzender SG-Waldkraiburg), Karin Zahel, Harald Zahel (Stv. Landesvorsitzender SG-Bayern), Bernd Wegmann, (Co-Vorsitzender SG-Waldkraiburg/Stadtführer) Jürgen Zabelt (Vorstand SG-Waldkraiburg). Vorne im Bild: Zoe
23.09.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Spanien als Warnung für die Tschechoslowakei
Im Laufe des Jahres 1938 bekam die Solidarität mit der Spanischen Republik für die deutschen Sozialdemokraten in der Tschechoslowakei eine neue, immer unmittelbarere Bedeutung. Spanien war nun nicht mehr nur der Schauplatz eines fernen Bürgerkriegs. Die Ereignisse dort wurden zunehmend als Warnung verstanden, welches Schicksal auch der eigenen Republik drohen konnte.
22.09.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde Bayern
Zwei junge Stimmen – zwei Wege
Unser Generationenprojekt bekommt eine neue Perspektive. Mit Anna Trini und Jordan Mutombo haben sich zwei junge Menschen gemeldet, deren Lebenswege unterschiedlicher kaum sein könnten – und die doch einiges verbindet.
21.09.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Was nach 1930 geschah
Vom „roten Böhmerwald“ zu Flucht, Krieg und Vertreibung
Franz Kuplents Bildergeschichte endet 1930. Um in ihrer Tradition zu bleiben, setzen wir sie mit einer eigenen, bewusst an seiner Bildsprache orientierten Reihe fort. Denn die Geschichte des sozialdemokratischen Böhmerwaldes war 1930 keineswegs zu Ende – die folgenden acht Jahre sollten jedoch vieles zerstören, was über Jahrzehnte gewachsen war.
20.09.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Für viele sudetendeutsche Sozialdemokraten war der Spanische Bürgerkrieg kein entfernter Konflikt. Im Aufstand Francos gegen die gewählte Republik erkannten sie einen weiteren Angriff des europäischen Faschismus auf Demokratie und Arbeiterbewegung. Hitler hatte in Deutschland bereits sozialdemokratische und gewerkschaftliche Organisationen zerschlagen, politische Gegner verfolgt und Tausende ins Exil gezwungen. Auch in der Tschechoslowakei wuchs seit Mitte der 1930er Jahre die Bedrohung. Wer nach Spanien ging, war deshalb häufig überzeugt, dort nicht allein die Spanische Republik, sondern zugleich die eigene politische Zukunft und die Freiheit Europas zu verteidigen.