Herzlich willkommen bei der Seliger-Gemeinde e.V.

Gesinnungsgemeinschaft sudetendeutscher Sozialdemokraten


 

 

09.05.2026 in Topartikel Veranstaltungen

Gedenken 81. Jahrestag der Befreiung des KZ Dachau

 

Die Ortsgruppe Waldkraiburg hatte in diesem Jahr die Ehre, den Kranz der Seliger-Gemeinde im Namen der Gesinnungsgemeinschaft niederzulegen – zum ehrenden Gedenken an die inhaftierten und ermordeten sudetendeutschen Sozialdemokraten, die im Kampf gegen Nationalsozialismus und Unrecht verfolgt wurden.

Gert Hilger (re.) und Peter Schmid-Rannetsperger (li.) mit dem Kranz der Seliger-Gemeinde

Bei der Aufstellung zur Kranzniederlegung war direkt hinter uns der Kranz der SPD-Landtagsfraktion mit der Vorsitzenden der Bayern-SPD, Ronja Endres.

Mehr Infos hier (Auf das Bild klicken):

Presseartikel SZ

KZ Dachau: Gedenkbuch mit 33 000 Namen von Opfern jetzt online abrufbar - Dachau - SZ.de

 

14.05.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Sudetendeutscher Tag 2026

 

Diskussionsveranstaltung 2

„Mut zum Unmut“ und die Geschichte einer Aussiger Familie

Im Rahmen des Sudetendeutschen Tages 2026 lädt die Seliger-Gemeinde am 23. Mai von 16.30 bis 18.00 Uhr zu einer weiteren Diskussionsveranstaltung ein. Unter dem Titel „Mut zum Unmut oder ‚Aus der Geschichte meiner Aussiger Familie‘“ steht die Frage im Mittelpunkt, welche Rolle Widerspruch, Kritik und demokratische Unruhe für das Funktionieren von Demokratie spielen.

Ausgangspunkt der Diskussion ist das aktuelle Buch „Mut zum Unmut“ des Journalisten Paul Starzmann, das er gemeinsam mit Matthias Meisner veröffentlicht hat. Darin plädieren die Autoren für eine lebendige demokratische Kultur, die nicht ohne eine gewisse Form von Widerspenstigkeit und kritischer Renitenz auskommt. Demokratie, so die zentrale These, brauche den konstruktiven Unmut, um stabil und zukunftsfähig zu bleiben.

 

14.05.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Sudetendeutscher Tag 2026

 

Diskussionsveranstaltung 1

Brünn als Zentrum demokratischen Exils nach 1934

Im Rahmen des Sudetendeutschen Tages 2026 lädt die Seliger-Gemeinde am 23. Mai von 14.30 bis 16.00 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „Brünn 34: ein kleiner Blick in die tschechisch-österreichische Demokratiegeschichte“ ein.

Die Veranstaltung widmet sich einem bedeutenden, oft wenig beachteten Kapitel europäischer Zeitgeschichte: den Folgen des Februaraufstands 1934 in Österreich und der Rolle Brünns als Zufluchtsort und Zentrum des demokratischen Widerstands. Nach der gewaltsamen Niederschlagung der Sozialdemokratie durch das austrofaschistische Dollfuß-Regime wurden zahlreiche führende Vertreter zur Flucht gezwungen. In der damaligen Tschechoslowakei fanden sie Schutz – insbesondere in Brünn, wo sich eine Exilorganisation formierte, die den Kampf für ein freies und demokratisches Österreich fortsetzte.

 

11.05.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Deutsch-Tschechischer Zukunftsfons verlängert

 

Deutsch-tschechische Projekte langfristig gesichert

Deutschland und Tschechien wollen ihre zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit langfristig absichern. Der tschechische Außenminister Petr Macinka und sein deutscher Amtskollege Johann Wadephul unterzeichneten am 8. Mai in Berlin ein Memorandum zur Verlängerung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds bis zum Jahr 2037. Damit wird die Finanzierung gemeinsamer Projekte für weitere zehn Jahre garantiert.

 

11.05.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Frühjahrsseminar 2026

 

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Familie Hieke - hintere Reihe von links Wilhelm, Emil, Alois. Vordere Reihe Viktor, Josefine, Leo  - Foto: Familienarchiv Hieke - mit Graham Hieke 2026

 

 

Familie in großer Geschichte

Die Spurensuche der Familie Hieke aus Fischern bei Karlsbad

Beim Frühjahrsseminar der Seliger-Gemeinde 2026 stand unter anderem die Geschichte der sozialdemokratischen Familie Hieke aus Fischern bei Karlsbad im Mittelpunkt. Der Programmpunkt (Exkursion und Vortrag) verband Einblicke in die Geschichte der Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei (DSAP) im Raum Karlsbad mit der persönlichen Spurensuche von Graham Hieke, einem (Ur-)Enkel der Familie.

Graham Hieke, heute Sozialwissenschaftler an der University of Surrey, begann vor rund zehn Jahren damit, die Geschichte seiner Familie zu erforschen. Ausgangspunkt waren Einbürgerungsunterlagen seiner Vorfahren in Großbritannien. Darin hatten Familienmitglieder ihre Lebenswege schriftlich festgehalten. Ergänzt werden diese Quellen durch Briefe in deutscher Sprache, die Graham Hieke nach und nach übersetzen lässt. Beim Frühjahrsseminar der Seliger-Gemeinde stellte er seine Erkenntnisse vor.

 

 

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